Hochsensibilität und Weltschmerz

Wie du dich davor schützen kannst

  • Belasten dich Krieg, Klimaerwärmung und Krankheiten stark?
  • Macht dich verantwortungsloses Handeln wütend?
  • Oder kannst du es nicht ertragen, dass Wertvolles achtlos zerstört wird?

Wenn du jetzt innerlich ein klares «Ja» hörst, dann spricht die Hüterin zu dir. Sie ist ein Aspekt der weiblichen Kraft und bringt Erleichterung beim Thema «Hochsensibilität und Weltschmerz».

Die Hüterin als Teil der urweiblichen Essenz

Meine Online-Austauschtruppe für hochsensible Frauen hat jedes Jahr ein bestimmtes Thema. 2022 ist es die weibliche Kraft.

Mit jedem Treffen loten wir ein besonderes Merkmal davon aus. Wir erforschen das weibliche Prinzip nicht in Abgrenzung zum männlichen Lebensmodus, sondern als seine Ergänzung. Denn die weiblichen Qualitäten zu leben, entspricht hochsensiblen Menschen mit einem hohen Bedürfnis nach einem achtsamen, verantwortungsbewussten und nachhaltigen Handeln sehr. Sie erleben mit der weiblichen Kraft als Lebensstil Zufriedenheit und Erfüllung. Ich schreibe an dieser Stelle bewusst hochsensible Menschen, weil Männer genauso wie Frauen die weiblichen Aspekte leben können.

Hochsensibilität und Weltschmerz – die Hüterin hilft

Beim nächsten Treffen am 23. August 2022 erforschen wir das weibliche Merkmal, Hüterin zu sein. Damit meine ich die urweibliche Fähigkeit, zu bewahren, Sorge für etwas zu tragen und ihm einen gebührenden Platz im Alltag einzuräumen. Das heisst auch, mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein zu handeln. Wer mit der weiblichen Kraft der Hüterin geht, erlebt sich als Gast in der Welt und macht es sich zur Aufgabe, zu ehren, was ihr oder ihm das Leben anvertraut hat. Die Hüterin als Qualität befähigt, aus der Opferrolle auszusteigen und in ein Handeln in Liebe zu kommen. Genau das ist die tiefe Sehnsucht vieler hochsensitiver Menschen in meinen Beratungen.

Oft bleibt jedoch diese Sehnsucht unerfüllt, weil feinfühlige Menschen bei einem belastenden Thema in die Sorgenspirale kommen und damit nicht mehr selbstwirksam sein können. Sie bleiben dann im Opfererleben erstarrt und leiden stark an dem, was um sie herum geschieht. Und genau dann werden Hochsensibilität und das Leiden am Weltschmerz ein kräftezehrendes Duo.

4 Tipps, wie du Hüterin sein kannst

1.      Hüterin der Natur

Wenn du die Hüterin als weibliche Kraft leben willst, verweile in der Natur.

Sie nährt dich durch die vier Elemente. Von der Erde bekommst du Halt, das Wasser bringt dich in Bewegung, das Feuer stärkt die Wandlungskraft in dir und die Luft schenkt dir Raum zum Atmen.

Über den Atem stehst du in lebendigem Austausch mit allem. Du atmest die Kraft der Natur ein und deine ureigene aus. Zu verweben und zu verbinden, das ist das Wirken der Behüterin. So kommst du in Kontakt mit den kleinen und grossen Wundern der Welt. Als Bewahrerin sorgst du durch bewusstes Handeln dafür, keinen Schaden anzurichten, sondern die grosse Vielfalt der Erde zu erhalten. So fühlst du dich mit dem Universum in der Tiefe deines Herzens verbunden.

2.      Hüterin der Ahnenlinie

Hüterin zu sein bedeutet ebenso, dich in deine Ahnenlinie zu stellen.

Vor dir sind schon unzählige Menschen ihren Weg gegangen und haben damit heute Einfluss auf deine Lebensreise.

Indem deine Vorfahren bedacht gehandelt haben, wurde dir ihre Erfahrung in Form von altem Wissen überreicht. Mit Ahnen meine ich sowohl deine Herkunftsfamilie als auch diejenigen Menschen, denen du dich aufgrund von Ähnlichkeiten oder dir wichtigen Werten verbunden fühlst.

Erinnere dich an die Erzählungen deiner Eltern und Grosseltern, denen du vermutlich als Kind gelauscht hast. Rufe dir ins Bewusstsein, welche Werte für deine Familie schon immer wegweisend waren. Frage dich, welches Wissen von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Vielleicht willst du dich in deiner Ausrichtung nicht auf deine Ursprungsfamilie beschränken, sondern dein Wirkungsfeld vergrössern.

Ich persönlich setze mich mit der Online-Austauschgruppe dafür ein, die weibliche Kraft zu pflegen und lebendig zu halten. Damit greife ich auch auf alte weibliche Heilweisen zurück, die ich für mein Coaching und die Kunsttherapie nutze. Das kann zum Beispiel heissen, durch intuitives Malen eine persönliche «Farbmedizin» herzustellen, um die Balance zwischen Körper, Seele und Geist zu erhalten.

3.      Hüterin des Körpers

Eine Hüterin im Sinn von Weiblichkeit, ist Priesterin im eigenen Körper, den sie als ihren Tempel heiligt. Sie bewahrt ihr Heiligtum und pflegen seine Schätze. Das ist für unseren Körper die Sinnlichkeit. Sie ist die Gabe, über das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten die Welt zu erfahren und zu verinnerlichen.

Als Priesterin des eigenen Körpers erlaubst du dir zu geniessen und erschaffst einen heiligen Raum für deine Sexualität. Sie ist die Quelle deiner Lebenskraft. Damit bist du Schirmherrin deiner Lebendigkeit.

Das Feiern von Jahreskreisfesten bringt dich in deine Kraft. Tanzen, Singen und Lachen erfüllen dich mit Lebensenergie, während die unterschiedlichen Qualitäten der Jahreszeiten dich für dein Handeln ausrichten. Der Frühling bringt dich in deine Schöpferinnenkraft, der Sommer in die Fülle, der Herbst lehrt dich das Loslassen und der Winter macht, dass du bei dir einkehrst. Rituale, wie zum Beispiel ein Bad mit einer Duftessenz, gehören genauso zur Priesterin im Tempel deines Körpers.

4.      Hüterin der Seelenessenz

Hüterin zu sein, heisst weiter, die Rolle der Wächterin der eigenen Seele zu übernehmen. Es ist meine tiefe Überzeugung, dass wir alle mit einer Aufgabe auf die Welt kommen. Diese ist in unserem Seelenplan festgehalten und will verwirklicht werden. Deshalb ist es so wichtig, die fürsorgliche weibliche Kraft zu rufen, um den eigenen Seelenauftrag zu erfüllen. Bitte deine Seelenwächterin, dich zu unterstützen, deinem Roten-Faden des Lebens treu zu bleiben. Sie hilft dir immer mehr die zu werden, die du aus deiner Seelenessenz bist. Und sie ermutigt dich, alle Masken fallen zu lassen, die noch da sind, um den Erwartungen von aussen zu entsprechen, und die verhindern, dass sich deine Seele in ihrer ganzen Grösse und Weisheit entfalten kann.

Damit ist die Welt noch immer nicht anders!

Ja und nein. Natürlich kannst du damit das Weltgeschehen nicht unmittelbar beeinflussen. Die Hüterinnen-Kraft richtet dich jedoch klar auf das aus, was du JETZT tun kannst: Du kannst dich mit

  • der Natur,
  • der Weisheit der Ahnen,
  • deinem Körper und
  • deiner Seelenabsicht verbinden.

Du schaffst dir damit einen klaren Fokus für dein Handeln. Und du bist damit bereit, einen ersten kleinen Schritt in deinem Alltag aus der Sorgenspirale zu tun und verantwortungsvoll zu handeln.

4 Fragen der Hüterin als Medizin gegen Weltschmerz

  • Was kannst du heute tun, um deine Beziehung zur Natur zu stärken?
  • Welches wertvolle Wissen von früher willst du in diesem Augenblick weitertragen?
  • Wie kannst du dich in diesem Moment körperlich in deine Kraft bringen?
  • Was kannst du unmittelbar tun, um deine Lebensaufgabe schrittweise zu verwirklichen?

Die Antworten auf diese Fragen dürfen bescheiden sein. Denk daran, es sind stets die kleinen Schritte, die dich weiterbringen – langsam, dafür stetig, weil du dabei nicht ausser Atem kommst.

Du kannst deine Antworten auch gern als Kommentar auf diesen Beitrag mit uns teilen.

Hast du Lust, deine Hüterinnen-Kraft als Teil der weiblichen Essenz kreativ zu entfalten, dann komm in die Austauschgruppe und erfahre, wie das andere hochsensitive Frauen machen.

Herzlichst Claire

Claire Schubnell Kunsttherapie Bern

 

Claire Schubnell Coaching und Kurse

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